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Kanada reduziert Tierunfälle um 80 % durch Investitionen von 12,6 Millionen Dollar in Tierübergänge über Autobahnen

Veröffentlicht em 13/09/2025 às 08:33
Aktualisiert 13/09/2025 às 08:36

Bau

Gehwege, Kanada, Tiere, Unfälle
Fußgängerbrücken retten das Leben von Tieren und Autofahrern: Die durch Unfälle verursachten Schäden erreichen 144 Millionen Dollar pro Jahr (Dialog/Disclosure)
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Ökologische Wanderwege verbinden Naturparks, schützen Arten wie Bären und Hirsche und zeigen, wie Kanada Verkehrssicherheit mit nachhaltiger Entwicklung verbindet.

Der Bau von Grünwegen in Gebieten, die von Autobahnen Dies ist ein wichtiger Weg zum Schutz von Tieren und Menschen. In Kanada ist dieses Infrastrukturmodell zum Trend geworden, da es dazu beiträgt, die Zahl der Wildtiersterbefälle an kritischen Standorten zu reduzieren.

In Alberta wurde im vergangenen Jahr die erste große ökologische Brücke der Region gebaut. Das Projekt soll die Zahl der Tierkollisionen beim Überqueren stark befahrener Straßen um bis zu 80 Prozent reduzieren.

Diese Initiative unterstreicht, wie Ingenieurbauwerke angepasst werden können, um Stadtentwicklung und Denkmalschutz in Einklang zu bringen.

Verbindung zwischen Naturparks

Das neue Bauwerk verbindet den Bow Valley Provincial Park mit dem Banff-Nationalpark, einem UNESCO-Weltkulturerbe.

Vor dem Projekt zeigten Daten des Ontario Nature Centre for Social Development, dass alle 38 Minuten ein Tier von einem in der Nähe befindlichen Auto getötet wurde.

Diese Unfälle beeinträchtigten nicht nur das ökologische Gleichgewicht, sondern verursachten auch enorme finanzielle Kosten.

Die jährlichen Verluste beliefen sich auf 144 Millionen US-Dollar und belasteten die öffentlichen Kassen schwer. Investitionen in nachhaltige Lösungen erwiesen sich daher als notwendig.

"Wir sind stolz darauf, mit der Errichtung von sieben Überführungen dieser Größe in Kanada die Verkehrssicherheit und den Umweltschutz verbessert zu haben.“, betonte Neil Robson, Projektmanager bei Dialog, dem für das Projekt verantwortlichen Büro.

Struktur für die Fauna konzipiert

Die Brücke wurde gebaut, um die Bewegung von Tierarten wie Elchen, Hirschen, Grizzlybären, Schwarzbären, Wölfen und Dickhornschafen zu erleichtern.

Aufgrund dieser Vielfalt wurde der Standort für die Intervention ausgewählt, die nun seine natürliche Funktion als ökologischer Korridor erweitert.

Das Projekt umfasst zwei Bögen, die jeweils zwei Fahrspuren überqueren, sowie Landschaftsbereiche, die mit der lokalen Vegetation vereinbar sind.

Es gibt auch Zäune, die die Tiere zu einem sicheren Übergang führen. Die Gesamtbaukosten beliefen sich auf 12,6 Millionen Dollar.

Neuer Gehweg in British Columbia

Ein weiteres Projekt wurde kürzlich südlich von Radium Hot Springs in British Columbia eröffnet. Eine 30 Meter breite Stahl- und Betonbrücke über den Highway 93/95 wurde erfolgreich fertiggestellt.

Der Unterschied liegt in der sechs Kilometer langen Umzäunung mit Toren, die die Fauna zum Viadukt leiten.

Auf diese Weise sind die Tiere nicht dem Verkehr ausgesetzt. Die Investition betrug 4,18 Millionen Dollar und zeigt Kanadas Engagement für Nachhaltigkeit.

Vergleiche mit Brasilien

Während Kanada in große Wildtierkorridore investiert, die Naturgebiete von internationaler Bedeutung miteinander verbinden, gibt es in Brasilien auch Beispiele für die städtische Integration von Grünflächen.

In São Paulo sind der Ibirapuera-Park und der Aclimação-Park durch Vegetationskorridore verbunden, die als ökologische Passagen fungieren.

Allerdings sind diese Bauwerke ständigen Bedrohungen ausgesetzt. Beim Sena-Madureira-Tunnelprojekt beispielsweise müssen Bäume gefällt werden, die einen Teil dieses Korridors bilden.

Gerade weil die Staatsanwaltschaft die Umweltrelevanz der vorkommenden Arten erkannte, empfahl sie eine genauere Analyse.

Nachhaltige Entwicklung auf der Tagesordnung

Die Erfahrungen in Kanada machen deutlich, wie wichtig es ist, dem Gleichgewicht zwischen städtischem Fortschritt und Umweltschutz Priorität einzuräumen.

Denn neben der Rettung von Tierleben verhindern diese Konstruktionen auch schwere Unfälle für Autofahrer und senken die Kosten für die Allgemeinheit.

Daher ist die Investition in grüne Gehwege nicht nur eine Frage des Schutzes der Tierwelt, sondern auch der Verkehrssicherheit und einer nachhaltigen Planung.

Kanada zeigt, dass es möglich ist, Großprojekte mit dem Respekt vor der Umwelt in Einklang zu bringen, und dient anderen Ländern als Beispiel.

Die Informationen stammen vom Veja-Portal.

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Romario Pereira von Carvalho

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