China feiert viel, denn es ist die erste Nation, der es im Mai gelungen ist, das sogenannte „Fuel Ice“ in supertiefen Gewässern zu fördern.
China hat sich gerade den Titel der ersten Nation verdient, die Erdgas aus Eis in tiefen und supertiefen Gewässern fördert. Dieser neue Rohstoff, liebevoll „brennbares Eis“ genannt, gilt bereits als Energie der Zukunft, obwohl viele Unternehmen vor den Folgen dieser Art der Gewinnung warnen.
Ununterbrochen für etwa 8 Tage Arbeit an der kannChina sei es gelungen, täglich 8.350 Kubikmeter dieses neuen Kraftstofftyps zu gewinnen, sagt der chinesische Minister Jiang Daming. Er ist außerdem der Ansicht, dass das Land endlich eine „echte Energierevolution“ erleben werde.
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Der Leiter des chinesischen Geologieministeriums, Li Jinfa, kam zu dem Schluss, dass die Vorräte an brennbarem Eis in den chinesischen Gewässern 80 Tonnen Öl entsprechen und damit den Energiebedarf des Landes für mindestens 20 Jahre decken könnten.
Doch wie lässt sich aus Eis überhaupt Treibstoff gewinnen?
Es stellt sich heraus, dass brennbares Eis ein Material ist, das aus Wasser und Erdgas besteht. Es kommt nur in tiefen, eisigen Gewässern im Meeresbereich vor.
Dieser Brennstofftyp wurde erstmals in den 60er Jahren in der ehemaligen Sowjetunion entdeckt. Er liegt buchstäblich in Form von Eis vor. Beim Schmelzen und Entspannen wird ihm jedoch das Wasser entzogen, wodurch Erdgas freigesetzt wird. Es entsteht über Jahrtausende durch die Exkremente von Bakterien, die in den Tiefen der Ozeane oder im Permafrost (dauerhaft gefrorener Boden) leben.
Es gibt verschiedene Arten von brennbarem Eis, aber China war erfolgreich in der Art Methanhydrat, die derzeit am häufigsten vorkommt.
Das Forschungsinstitut Efe erklärt, dass dieser fossile Brennstoff eine saubere und reichlich vorhandene Quelle sei und dass es nun darum gehe, eine Technologie zu entwickeln, mit der er in großem Maßstab gefördert werden könne und die kommerziell rentabel sei.

brennbares Eis
Interessiert und desinteressiert
Natürlich sind China und Japan aus zwei ganz einfachen Gründen sehr interessiert: Sie haben einen enormen Energieverbrauch, verfügen aber über kaum Energiequellen und sind bei der Deckung ihres Energiebedarfs stark von anderen Ländern abhängig. Doch sie hoffen, das Blatt so bald wie möglich wenden zu können.
Dennoch bleiben Fragen und Befürchtungen bestehen, da nicht bekannt ist, welche Auswirkungen eine solche großflächige Gewinnung auf die Umwelt hätte.
Methan hat ein sehr hohes Explosionspotenzial und stellt tatsächlich ein beispielloses Risiko dar! Da dieses Gas stärker als Kohlendioxid ist, könnte es auch einen erheblichen Einfluss auf die globale Erwärmung haben.
Die chinesische Regierung erklärte, sie werde dem Umweltschutz Priorität einräumen. Li Jinfa sagte, es habe keinen Sinn, wenn die östlichen Länder mit „Gerede oder Druck“ das Projekt verhindern wollten. Dies sei heuchlerisch, da die westlichen Länder rund 40 Prozent der fossilen Brennstoffe weltweit verbrauchten und es in vielen von ihnen bereits zu Unfällen gekommen sei, bei denen Öl ins Meer gelangt sei und Meereslebewesen, darunter auch Menschen, zerstört worden seien.

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