Eine von chinesischen Forschern entwickelte Technologie verspricht, die soziale Inklusion zu verbessern, indem sie Text und Sprache in Echtzeit in Gebärdensprache übersetzt. Mit intelligenten Brillen und virtuellen Avataren weckt die Innovation bereits das Interesse von Regierungen und Industrieparks.
Chinas Sektor für künstliche Intelligenz wächst weiter, treibt das Wirtschaftswachstum an und verändert ganze Branchen. Vor dem Hintergrund des technologischen Fortschritts beschloss eine Gruppe von Forschern, sich mit den gesellschaftlichen Auswirkungen von KI zu befassen.
Zu ihnen gehört Su Jionglong, Prodekan der School of AI and Advanced Computing an der Xian Jiaotong University-Liverpool, der nach Möglichkeiten sucht, Diskriminierung zu reduzieren, emotionale Unterstützung zu bieten und medizinische Diagnosen zu beschleunigen.
Gemeinsam mit ihren Studenten gründete Su das Startup Limitless Mind, das für die Entwicklung einer intelligenten Plattform verantwortlich ist. künstlich Kann geschriebenen Text in Gebärdensprache übersetzen und umgekehrt. Ziel ist es, Kommunikationslücken zu schließen und die Inklusion von Menschen mit Hörbehinderung zu fördern.
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Smart Glasses und Avatare bringen Technologie in den Alltag
Das Team hat ein leichtes, proprietäres KI-Modell entwickelt, das auf Mobilgeräten ausgeführt oder in Smart Glasses eingebettet werden kann.
Darin übersetzen virtuelle Avatare Sprache in Gebärdensprache oder zeigen Text in Echtzeit an und erleichtern so die Interaktion zwischen gehörlosen und hörenden Menschen.
Lokale Regierungen und Industrieparks haben bereits Interesse an dem Projekt bekundet und diskutieren, wie es wirtschaftlich rentabel werden kann. Laut Su geht das Ziel über Innovation hinaus: Die Idee ist, Technologien mit konkreten sozialen Auswirkungen zu entwickeln.
Mit diesem Tool könnten Schüler mit Hörbehinderung effizienter lernen, Patienten hätten mehr Klarheit bei der Kommunikation mit Ärzten und Diskriminierung am Arbeitsplatz würde reduziert.
Das Team erforscht außerdem fortschrittliche unterstützende Technologien, wie etwa Plattformen, die Lippenbewegungen in Text übersetzen können, und Gehirn-Computer-Schnittstellen, die Gehirnströme in geschriebene Sprache umwandeln. Diese Innovationen könnten künftig die Steuerung autonomer Fahrzeuge unterstützen und die Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderungen verbessern.
Die Dringlichkeit zugänglicher Lösungen
Die Nachfrage nach solchen Lösungen wird voraussichtlich steigen. Eine Studie, die in Chinesisches Medizinjournal Eine im Januar veröffentlichte Studie prognostiziert, dass bis 2060 mehr als 240 Millionen Chinesen einen mittelschweren oder vollständigen Hörverlust erleiden werden – fast doppelt so viele wie im Jahr 2015.
Su sagt, dass sein Hintergrund in Mathematik, Statistik und Ingenieurwesen ihm die Grundlage bietet, die er braucht, um die komplexen Herausforderungen der künstlichen Intelligenz wie Datenanalyse, Mustererkennung und Modellierung zu bewältigen.
Big Data beschleunigt Fortschritte im Bereich Gesundheit und emotionale Unterstützung
Einer der Wettbewerbsvorteile Chinas in der KI-Entwicklung ist die Verfügbarkeit großer, hochwertiger Datensätze, insbesondere von Krankenhäusern, die häufig medizinische Informationen für Forschungszwecke austauschen. Dieser Zugang beschleunigt die Entwicklung von Tools in Bereichen wie Gesundheitsversorgung und emotionaler Unterstützung.
Sus Team arbeitet mit Mind with Heart Robotics zusammen, einem in Shenzhen ansässigen Unternehmen, das elektronische Haustiere und humanoide Roboter zur psychologischen Unterstützung entwickelt.
Diese Roboter unterstützen autistische Kinder mit emotionalen Kommunikationsschwierigkeiten und analysieren durch maschinelles Lernen Gesichtsausdrücke, um emotionale Zustände in Echtzeit zu klassifizieren und so effektivere Reaktionen der Betreuer zu ermöglichen.
Sus Forschung erstreckt sich auch auf die medizinische Bildgebung. KI-Modelle, die auf großen Datenbanken trainiert werden, können subtile Symptome wie Schwellungen oder Verfärbungen im Gesicht erkennen, die auf eine Erkrankung im Frühstadium hinweisen können.
Durch die Kombination von technologischer Innovation, Big Data und einem sozialen Fokus möchte das Team künstliche Intelligenz in ein leistungsstarkes Instrument für Inklusion und Wohlbefinden verwandeln.

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