Der Torre dei Conti, eines der ältesten mittelalterlichen Bauwerke Roms, ist während Restaurierungsarbeiten erneut teilweise eingestürzt. Drei Arbeiter wurden verletzt, und Rettungskräfte wurden in der Nähe des Kolosseums alarmiert. Das seit 2006 geschlossene Gebäude wurde im Rahmen eines Stadterneuerungsprojekts renoviert.
Am Montag (3.) hüllte eine dichte Staubwolke das Zentrum Roms ein, nachdem ein Teil des mittelalterlichen Torre dei Conti während Restaurierungsarbeiten eingestürzt war. Das Bauwerk, das sich in der Nähe des Kolosseums befindet, wurde seit 2020 renoviert und erlitt nun einen zweiten Teileinsturz.
Durch die Trümmer verletzte Arbeiter
Bei dem Vorfall wurden drei Arbeiter verletzt. Einer wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, die beiden anderen lehnten eine Behandlung nach leichten Verletzungen ab. Dies berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa.
Die Rettungsteams handelten schnell.
Laut Feuerwehrsprecher Luca Cari arbeiteten Einsatzkräfte daran, eine unter den Trümmern eingeschlossene Person zu retten.
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Das Gebiet wurde abgesperrt und der Fußgängerverkehr eingestellt, um die Sicherheit zu gewährleisten, da die Gefahr weiterer Einstürze nicht ausgeschlossen werden konnte.
Das Monument war fast zwei Jahrzehnte lang geschlossen.
Der 29 Meter hohe Torre dei Conti liegt an der Via dei Fori Imperiali, einer Straße, die die Piazza Venezia mit dem Kolosseum verbindet.
Das Gebäude ist seit 2006 geschlossen, war aber Teil eines vierjährigen Revitalisierungsplans, der im nächsten Jahr abgeschlossen werden sollte.
Symbol der päpstlichen Macht
Der Turm wurde im frühen 13. Jahrhundert von Papst Innozenz III. errichtet, um seiner Familie als Wohnsitz zu dienen, und gilt als eines der letzten Symbole mittelalterlicher Architektur, die im Herzen Roms noch erhalten sind.

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